Die FLEX: die jahrgangsübergreifende Schuleingangsstufe

gruppenarbeit
Teamwork: Kinder stellen Mitschülern ihr Projekt vor.

Ein guter Einstieg ins Lernen

Kinder kommen mit sehr unterschiedlichen Lernvoraussetzungen zur Schule. Einige haben schon viele Vorkenntnisse im Lesen, Schreiben und auch im Umgang mit Zahlen. Andere Kinder beginnen gerade, sich dafür zu interessieren. Dem muss der Anfangsunterricht gerecht werden.

Unterricht in der Schuleingangsstufe bedeutet deshalb ganz besonders: Individuelle Förderung für jedes Kind, damit es einen guten Einstieg in schulisches und lebenslanges Lernen findet. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Ein Unterricht „im Gleichschritt Marsch“ ist da fehl am Platz.

 

Vorteile der FLEX

  • An der Florianschule sind die Eingangsklassen deshalb jahrgangsübergreifend angelegt. Kinder des ersten und des zweiten Schuljahres lernen gemeinsam. Das bringt viele Vorteile.
  • Kinder, die schneller lernen, können sich frühzeitig mit weiterführenden Aufgabenstellungen beschäftigen. Sie werden nicht gebremst. Langweilender Leerlauf wird vermieden.
  • Kinder lernen von Kindern. Erfahrene Kinder können ihr Wissen als „Experten“ oder „Helfer“ an jüngere weiter geben und dabei ihre eigenen Kenntnisse vertiefen.
  • Kinder gewöhnen sich früh daran, selbstständig und selbstverantwortlich zu lernen.
  • Kinder lernen, Rücksicht zu nehmen. Sie begreifen, dass nicht alle zur gleichen Zeit das Gleiche leisten können.

 

Weitere Vorteile:

Kinder die schnell lernen, können den Stoff der Eingangsstufe in einem Jahr bewältigen und dann in die dritte Klasse wechseln. War dieses „Überspringen“ vorher eine absolute Ausnahme, so sind seit Einführung der jahrgangsübergreifenden Klassen jedes Jahr ein bis zwei Kinder direkt von der „ersten“ in die dritte Klasse gewechselt.

Kinder, die langsamer lernen, bleiben drei Jahre in der Schuleingangsstufe, ohne dass sie den Klassenverband oder die Lehrerin wechseln müssen.

Damit ein solcher Unterricht gelingt, muss er gut durchdacht sein. Die Lern- und Arbeitsmittel sind so klar gestaltet, dass die Kinder damit weitgehend selbstständig arbeiten können. Sie werden vom Kollegium besonders sorgfältig ausgewählt und bei Bedarf weiter entwickelt.

Der Unterricht und der gesamte Tagesablauf werden durch fest verabredete Regeln und Rituale in jeder Klasse strukturiert.

 

computer leseecke
Computer und Leseecke in einem der Räum

Das Raumkonzept

Die Klassenräume sind nach einem einheitlichen Konzept gestaltet.

Jeder Raum hat einen festen Ort, an dem die Kinder sich im Kreis zusammenfinden, das „Forum“. Dort ist der Platz für gemeinsamen Unterricht.

Jeder Raum hat mehrere Computerarbeitsplätze, wo die Kinder an Lernprogrammen arbeiten können.

Regale und Leseecke enthalten Materialen, Aufgaben, Texte und Bücher verschiedener Schwierigkeitsgrade zum selbstständigen Arbeiten.

Haben Sie noch Fragen?

Ihr Ansprechpartner:
Hermann-Josef Rehbach
Schulleitung
Telefon: 0221/71910990
Mail: ggs.neusser(at)schulen-koeln(dot)de